Wie die Krise unsere Social Media Nutzung verändert

Wie die Krise unsere Social Media Nutzung verändert

Spätestens mit der Verordnung erster Lockdowns in ganz Europa halfen bei vielen auch die besten Vorsätze nichts mehr: Die Mediennutzung, und zwar insbesondere die Nutzung der sozialen Medien, stieg spürbar an. Wenig überraschend: Jeder kommuniziert gerne mit der Außenwelt, wenn er plötzlich eingesperrt wird.

Dennoch ist nach knapp 9 Monaten Krise die Zeit gekommen, das Geschehene auf einer übergeordneten Ebene zu analysieren - und zwar fernab vom täglichen medizinischen Chaos rund um Infektionszahlen und Impfstoff-Kandidaten. Was ist mit der menschlichen Psyche passiert? Müsste man die breite Masse nicht besser vor eventuellen Spätfolgen schützen, die als Begleiterscheinung von Sars-CoV-2 auftreten?

Anfang April gab knapp die Hälfte der Verbraucher in einer US-Befragung an, mehr Zeit in sozialen Medien zu verbringen, als vor der Krise. Die Niveaus beginnen sich von der anfänglichen Spitze zu stabilisieren, aber 43% geben immer noch zu, dass sie sich wegen des Ausbruchs länger einloggt sind. Weitere 19% sagen heute, dass sie auch langfristig mehr Zeit auf Social Media verbringen wollen.

Ein spannender Winter steht bevor

Im Sommer waren wir noch in der glücklichen Lage, die Tage mit Outdoor-Aktivitäten verbringen zu können. Dank der kurzen Tage und kalten Temperaturen nagt nun der Winter an unserer seelischen Zufriedenheit.

 

Statistik: Welche soziale Medien haben Sie genutzt, um sich über Corona zu informieren? | Statista
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