White Paper: Social Media & die Auswirkungen auf unsere Psyche

White Paper: Social Media & die Auswirkungen auf unsere Psyche

Sowohl in der Arbeitswelt als auch im Privatleben wirkt sich die Digitalisierung stark auf die Art und Weise aus, in der wir Menschen miteinander kommunizieren. Soziale Netzwerke sind mit über 3 Milliarden NutzernInnen längst zu einem integrierten Bestandteil des täglichen Lebens geworden - und die Nutzerzahl wächst immer weiter an! Per Smartphone können GesprächspartnerInnen auf der ganzen Welt in Sekundenschnelle per Zoom, Skype, FaceTime und Co. erreicht werden. Parallel dazu ergänzen Plattformen wie Facebook, Instagram oder TikTok die öffentliche Medienlandschaft.

Obwohl die Digitalisierung insgesamt eine Fülle an neuen Chancen mit sich bringt, wirft sie traditionelle Kommunikationsmuster durcheinander. Verglichen mit direkten Kontakten ermöglichen virtuelle Beziehungen deutlich weniger Vertrauen, Emotionen und persönliche Nähe. In der klassischen Face-to-Face Kommunikation lassen sich Mimik und Gestik des Gegenübers wesentlich besser einschätzen. Darüber hinaus speichert das menschliche Gehirn Informationen schneller ab, falls diese durch emotionalen Input unterstützt werden. Insgesamt deutet vieles darauf hin, dass altmodische Formen der Kommunikation qualitativ hochwertiger als ihre digitalen Pendants sind. Sind wir heute besser vernetzt – aber ohne „echten“ Kontakt?

Wie wirken sich soziale Medien auf die menschliche Psyche aus?

Doch nicht nur die Qualität, sondern auch die psychischen Folgen übermäßiger, digitaler Kommunikation sollten hinterfragt werden. Schon vorweg: Es finden sich deutliche Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen der Nutzung von sozialen Medien und der Entwicklung von psychischen Krankheitsbildern. Dennoch werden in der Literatur nicht nur negative, sondern auch positive Auswirkungen der digitalen Kommunikation diskutiert. So deuten etwa die Ergebnisse einer Befragung von amerikanischen Universitätsstudierenden darauf hin, dass intensives „Facebooking“ sich sowohl gut als auch schlecht auf das psychische Wohlbefinden auswirken kann. Die positive Komponente ergibt sich aus vorteilhaften Online-Beziehungen, während die negative Komponente durch die Vernachlässigung von Offline-Beziehungen entsteht.

Wir beschäftigen uns im White Paper objektiv sowohl mit den positiven, als auch den negativen Folgen der Social Media-Nutzung. Dabei beziehen wir uns hauptsächlich auf wissenschaftliche Fachartikel und repräsentative Studienergebnisse.

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Inhalte

  • Einleitung & Ziele
  • Positive Effekte auf die menschliche Psyche
    • Konnektivität
    • Peer-Support & Weiterbildung
    • Sozialer Zusammenhalt
  • Limitationen & negative psychosoziale Folgen der Vernetzung
    • Rückzug, Austausch und Zersetzung
    • Soziale Isolation
    • "FOMO" und Fremdvergleich
    • Schlaf- und Konzentrationsprobleme
    • Abhängigkeit und Depressionen
  • Implikationen durch die Corona-Krise
  • Fazit 

ein Whitepaper von Manuel Jäger


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