Meditieren leicht gemacht

Meditieren leicht gemacht

Meditation. Wenn man dieses Wort hört denkt der ein oder andere wahrscheinlich an buddhistische Mönche und eine esoterische Weltanschauung. Doch was hat es damit wirklich auf sich? Wenn man sich diesem Thema ganz ohne Vorurteile widmet, bemerkt man schnell, dass Meditieren ein Booster für die Seele sein kann. Viele Leistungssportler und Top-Manager schaffen es mit einfachsten Methoden der Meditation, stressresistenter zu sein und ihre mentale Stärke weiterzuentwickeln. Aber wie meditiert man eigentlich? Und warum sollte ich das überhaupt machen?

Das Ziel von Meditation ist es, einen Zustand der inneren Ruhe zu erreichen und Abstand zu den eigenen Gedanken zu gewinnen. Man wendet sich von der Außenwelt ab und richtet das Bewusstsein gezielt auf das Innere. Durch diesen Prozess kannst du dich ganz auf dich selbst konzentrieren und einfach nur bei dir sein. 

 So startest du:

  1. Langsam Anfangen. Gehe in einen ruhigen Raum, wo du ungestört bist, setze dich hin und mach es dir bequem. Stell dir einen Timer auf drei bis fünf Minuten und schließe die Augen. Wenn du mit dem Meditieren beginnst, raten wir dir es langsam anzugehen und kurze Meditationseinheiten einzuplanen. Die Dauer der Meditation kannst du mit der Zeit steigern.
  2. Auf den Atem Fokussieren. Du willst Abstand zu deinen Gedanken gewinnen, deshalb ist es wichtig deine Gedanken woanders hinzulenken. Zu Beginn ist es am einfachsten, wenn du dich auf deinen Atem fokussierst. Denke an nichts anderes, als an deinen Atem. Wie fühlt er sich an? Spürst du, wie sich deine Lungenflügel ausweiteten? Spürst du, wie die Luft deine Nase berührt. Wenn deine Gedanken abschweifen, versuche sie wieder zurück auf den Atem zu lenken. Einatmen…. Ausatmen…. Einatmen…. Ausatmen…



  3. Regelmäßigkeit. Eine positive Wirkung spürst du eher, wenn du kurz und regelmäßig meditierst, als wenn du selten lange Einheiten durchziehst. Versuche jeden bzw. jeden zweiten Tag zu meditieren.
  4. Du kannst nichts falsch machen. Viele denken, dass meditieren kompliziert ist, da es sich so positiv auf Körper und Geist auswirkt. Doch du kannst nichts falsch machen. In der Einfachheit liegt die Kraft. Konzentriere dich einzig und alleine auf deinen Atem.
  5. Unterschiedliche Meditationsarten. Wenn du dich mit der Atemmeditation vertraut gemacht hast, kannst du den nächsten Schritt wagen und weitere Meditationsarten ausprobieren.                                                                         
    Visualisierung. Visualisiere deinen perfekten Tag. Wie wirst du geweckt? Wie läuft dein Morgenritual ab? Was frühstückst du? Wie gestaltest du deinen Tag? Wie siehst du dabei aus? Wie fühlst du dich? Versetze dich in diesen Tag hinein, so gut du kannst. Alternativ kannst du dir auch einfach den Ort deiner Träume vorstellen. Vielleicht bist du am Strand oder im Wald? Was hörst du? Was siehst du? Bist du alleine? Stelle dir diesen Ort bis ins kleinste Detail vor. Wie fühlt sich der Boden an? Ist die Luft warum? Scheint die Sonne? Am Ende der Meditation holst du dich wieder ins Hier und Jetzt zurück. Diese örtliche Visualisierung kannst du dir wie einen kleinen Urlaub an deinem Traumort vorstellen.
    Affirmation. Während du meditierst sagst du dir positive Glaubenssätze vor. Zum Beispiel beim Einatmen „Ich bin“ und beim Ausatmen „genug“. Oder beim Einatmen „Lass“ und beim Ausatmen „Los“. Du kannst dir das vorsagen, was dir gerade gut tut und dir Kraft gibt. Hier gibt es keine Grenzen. Aber denke immer daran: Keep it simple!
    Achtsamkeitsmeditation. Werde Beobachter deiner eigenen Gedanken. Du solltest dich hier auf nichts Spezielles konzentrieren. Lass deine Gedanken kommen und beobachte sie. Stell dir vor, sie ziehen an dir vorbei wie Wolken. Werte deine Gedanken nicht. Du kannst entscheiden, welchen Gedanken du heute nachgehen willst, oder von welchen du dich distanzierst und sie vorbeiziehen lässt. Du versuchst mit der Meditation über die Wolken zu fliegen, wo sich der blaue Himmel und eine strahlende Sonne befindet. Die Meditation ist quasi dein Flugzeug, mit dem du über die Wolken fliegst und steuerst, wo du hinfliegst. Es liegt alles in deiner Hand.

Du bist noch immer nicht überzeugt? Hier sind 10 Gründe, warum du heute noch deine erste Meditationseinheit starten solltest.

  1. Du baust Stress ab
  2. Meditation fördert deine Kreativität
  3. Du schärfst deinen Fokus und kannst konzentrierter arbeiten
  4. Deine Schlafqualität verbessert sich
  5. Durch die Meditation gönnst du deinem Hirn und Geist Ruhe und machst Platz für neue Gedanken
  6. Sogar Schmerzen können durch das Meditieren gemindert werden
  7. Du wirst gelassener durchs Leben gehen
  8. Regelmäßige Meditation stärkt durch die tiefe Entspannung dein Immunsystem
  9. Du wirst optimistischer
  10. Durch die vollkommene Ruhe in deinem Geist kannst du deine Intuition stärker wahrnehmen

In diesem Sinne: Namasté.


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