Die 9 goldenen Regeln

Die 9 goldenen Regeln

Welcome to the digital jungle!

Die digitale Welt ist wie ein dichter Urwald, durch den man sich täglich einen neuen Pfad pflügen muss. Interessant, aufregend - aber auch gefährlich, wenn man sich nicht an gewisse Grundregeln hält.

    9 Regeln für einen bessere Balance zwischen Online und Offline:

    1. Morgen- und Abendrituale

    "Der Morgen macht den Tag" heißt es schon in der Nutella-Werbung. Wenn der erste Griff direkt zum Smartphone am Nachtkästchen geht, landet man schnell auf Instagram & Co. und befindet sich noch vor dem eigentlichen Aufstehen mit den Gedanken in einer fremden Welt. Das muss nicht sein!

    Besser: Langsam kleine Morgen- und Abendrituale in den Tagesablauf integrieren. Zum Beispiel könnte man vor dem Schlafengehen eine fixe Handy-Auszeit mit dem Partner vereinbaren oder seine Zeit einer spannenden Lektüre widmen. (Siehe unsere Buch-Tipps :-)

    2. Sammle Erlebnisse, nicht Likes!

    Eines ist sicher: Auch die Generation unserer Großeltern hat viele spannende Dinge erlebt, die sie auf Social Media hätten "posten" können. Stattdessen haben sie im Hier und Jetzt gelebt. Den Moment gespürt. Nicht dauernd den perfekten Winkel für ein Foto gesucht. War das vielleicht die bessere Variante?

    Wir wissen es leider nicht. Social Media ist grundsätzlich nicht schlecht - sondern oft sogar sehr praktisch! Dennoch solltest du besondere Augenblicke öfter bewusst genießen und nur mit den Menschen teilen, die unmittelbar anwesend sind. Natürlich sind Fotos erlaubt - aber scrolle doch einfach öfter durch deine eigenen Fotos als durch den Instagram-Feed. 

    3. Besorge einen Offline-Reminder

    Wie sagt man so schön: Probleme packt man am Besten an der Wurzel. Was wäre da passender als eine Smartphone-Hülle, die den Benutzer an einen bewussten Umgang mit dem Gerät erinnert?

    Diesen Ansatz verfolgen wir mit unseren Phone-Cases aus Echtholz. Die Hüllen sehen nicht nur gut aus, sondern erinnern mit einem dezenten Spruch an unser Motto: "Disconnect to find a better connection". Natürlich erfüllen auch einfachere Hilfsmittel wie z.B. ein roter Sticker am Handy ihren Zweck. Alles ist erlaubt - Hauptsache, es bringt unsere grauen Zellen zum Nachdenken!

    4. Lies mehr analoge Bücher & Zeitschriften

    Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass das menschliche Gehirn auf digitale Inhalte sehr sprunghaft reagiert. Wir können uns viel besser auf klassische, gedruckte Informationen konzentrieren als auf digitale Nachrichtenartikel mit vielen kleinen bunten Werbefenstern auf der Website.

    Der Griff zu einer gedruckten Zeitung oder einem Buch kann daher umso erfrischender sein, da man buchstäblich im Inhalt "versinken" kann und nicht laufend von Katzen-Videos und reißerischen Pop-Ups gestört wird.

    5.  Entrümple dein Smartphone

    Wirf einen ehrlichen Blick auf deine Startseite. Wieviele der Apps benötigst du wirklich regelmäßig? Welche Programme sind überflüssig und nerven dich dafür andauernd mit Benachrichtigungen? Was kann auch am PC erledigt werden?

    Der letzte Punkt ist besonders relevant für digitale "Workaholics". Verlagere die Aufgaben auf deinen stationären PC/Notebook und lösche die betreffenden Apps am Handy. Je weniger Ablenkungspotential sich am Mobiltelefon befindet, desto besser!

    6. Verfasse eine Offline-Bucketlist

    Es gibt so viele Ausflugsziele, Sportarten und Plätze die nur darauf warten, von dir entdeckt zu werden! Schiebe deine Vorsätze nicht länger auf, sondern schreibe eine konkrete "Bucketlist" mit Dingen die du erleben oder lernen möchtest.

    7. Nutze die hauseigenen "Bildschirmzeit"-Funktionen von Google oder Apple

    Fast alle aktuellen Smartphones können dich bereits dabei unterstützen, deine Online-Zeit effektiv zu begrenzen. Mit der Funktion "Bildschirmzeit" gibt dir dein Smartphone präzise Angaben darüber, wie viel Zeit du oder deine Kinder mit bestimmten Apps, auf Websites und mit anderen Aktivitäten verbracht haben. Auf Grundlage dieser Informationen kannst du fundiert über die Nutzung deiner Geräte entscheiden und z.B. Zeitlimits dafür festlegen.

    8. Mache Essenszeit zur "Quality Time"

    Ein alltäglicher Anblick in Restaurants: Menschen scrollen auf ihrem Smartphone, anstatt mit dem Gegenüber zu sprechen. Und doch zeigen Untersuchungen: Selbst wenn unser Telefon während einer Konversation einfach nur auf dem Tisch liegt, leidet die Qualität der Interaktion darunter.

    Warum? Unsere Gehirne warten nur darauf, dass das Smartphone aufleuchtet und darum sind wir nie vollständig präsent. Je mehr Energie wir auf unsere Geräte richten, desto weniger Energie richten wir auf die Personen, die mit uns im Raum sind.

    9. Besonders wichtig: Begrenze Push-Benachrichtigungen

    Ständig auf dem Laufenden zu sein ist zwar informativ, kann aber auch ablenkend wirken. Wenn man beispielsweise in einer halben Stunde auch nur fünf Mal durch ein kurzes Klingeln unterbrochen wird, erreicht der menschliche Geist in dieser Zeit niemals die Phase völliger Konzentration. Eine einfache Lösung ist es, so viele Benachrichtigungen wie möglich abzuschalten.

     

    Los geht's! Eine Abschlussbemerkung:

    Zu den gefährlichsten Feinden in unserem "Dschungel" zählen u.a. folgende Phänomene, die dir sicher bekannt vorkommen. Also: Immer auf der Hut bleiben!

    • FOMO - Fear of Missing out
      Die ständige Angst etwas zu verpassen bindet uns an unsere Geräte. Clevere Algorithmen setzen sogar alles daran, dieses Gefühl sogar noch zu verstärken und spielen dir gezielt auf dich zugerichteten Content aus.
    • Devorce
      Du wirst von deinem Gerät getrennt und kannst nicht mehr mit deinem/deiner PartnerIn oder Freunden kommunizieren? Herzlich willkommen im "Devorce-Feeling", das sich von "Scheidung" ableitet. Warum wohl...

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